Eine Reise ins Märchenland

Im Herbst 2025 beschäftigte sich die Klasse BFS 11 im Rahmen des Unterrichts in Praxis und Methodenlehre intensiv mit dem Thema Märchen. Ziel des Unterrichts war es sowohl kreative als auch pädagogische Kompetenzen der Schülerinnen zu fördern und diese miteinander zu verbinden.

Als Bestandteil einer Schulaufgabe wählten die Schülerinnen und Schüler ein Märchen aus, das ihnen in ihrer eigenen Kindheit besondere Freude gemacht hatte. Im nächsten Schritt wurde dieses Märchen als pädagogisches Angebot nach Franz Kett aufbereitet. Die Schülerinnen setzten sich dabei mit den grundlegenden Prinzipien dieser Methode auseinander, die den Menschen ganzheitlich in den Blick nimmt und Lernprozesse über Beziehung, Symbolik und sinnliches Erleben gestaltet.

Die Arbeitsweise nach Franz Kett legt besonderen Wert auf Gemeinschaft, ohne dabei die individuelle Wertschätzung des Einzelnen aus dem Blick zu verlieren. Dies spiegelt sich in der gemeinsamen Arbeit in der Gruppe wieder.

Die Schülerinnen und Schüler planten ihre pädagogischen Angebote anschaulich und materialreich. Mit Tüchern, Naturmaterialien, Figuren und Symbolen wurden die Inhalte der Märchen lebendig dargestellt und erfahrbar gemacht.

In der Schule wurden die Märchen anschließend erzählt und in der Klasse reflektiert. Dabei standen sowohl die Wirkung der Geschichten auf die gewählte Zielgruppe als auch die Umsetzung der Methode im Mittelpunkt. Die Schülerinnen und Schüler tauschten sich über ihre Erfahrungen aus und gaben sich gegenseitig wertschätzendes Feedback.

Darüber hinaus setzten die Schülerinnen ihre Märchen auch in der Praxis um. Die gemachten Erfahrungen zeigten, wie Märchenarbeit nach Franz Kett Gemeinschaft stärken, individuelle Fähigkeiten fördern und pädagogische Inhalte vermitteln kann.